Danke für nichts oder Schade eigentlich

Am 22.10.2017 ging es nach Nienburg und mit fünf Spielern waren wir mehr als nur dünn besetzt.
Die HSG Nienburg empfing uns freundlich und mit 11 Spielern, beim Sportgruß sahen wir schon etwas verloren aus und es wäre sportlich gewesen, wenn die Gastgeber wenigstens auf einen Spieler verzichtet hätten. Aber wie heißt es so schön: "Hätte, hätte Fahradkette" und wir sind es ja gewohnt in Unterzahl zu spielen.
Zu Beginn der Saison war uns klar, dass wir auch mal ein Spiel vor der Brust haben werden, in dem wir zahlenmäßig hinten anstehen werden.
Das Spiel begann recht munter und beide Mannschaften schenkten sich nichts und bis zum 10:6 sah es auch gar nicht so schlecht aus. Mit dem Halbzeitpfiff stand es 18:8 für die Nienburger und Coach Ossi war durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannen. Es war einfach nur taff, wie die Jungs ackerten und immer wieder ihre Chancen suchten.
Mittlerweile war es auch egal, dass die Gastgeber in voller Montur weiter spielten, letztlich ist es eher ein Kompliment für uns, sie hatten wohl doch etwas Schiß, dass wir sie möglicherweise in Sack und Asche spielen würden.
Egal, wir gingen mit erhobenen Kopf in die zweite Hälfte und Coach Ossi sah keine Veranlassung, den Gegner darum zu bitten, einen Spieler weniger aufzubieten.
Es ging munter weiter über 14:10, 19:14 bis zum 23:16 wir haben alles gegeben und auch bei uns machte sich ein Kräfteverlust bemerkbar und so mussten wir in den letzten Minuten der Spielzeit 5 Tore in Folge kassieren. Beim Schlusspfiff stand es 28:16 und das ist ein achtbares Ergebnis mit vier Feldspielern und einem Torwart, Hut ab Männer, dass war ganz großes Kino, andere Mannschaften rufen da lieber einen Tag vorher an und sagen Punktspiele ab.
Wir und auch die mitgereisten Fans konnten zufrieden sein mit unserer Leistung und ohne schlechtes Gewissen den Ort der "Niederlage" verlassen.

Mit Löwenmut und über 100% spielten:
Max H. (TW), Jan M.(2), Alexander D. (4), Cederic W. (10), Maximilian D.

 

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