Das war sehr knapp

Am 19.01.2014 war mal wieder ein Reisetag für die 1. Damen angesagt, diesmal ging es in die Landeshauptstadt zum SC Germania List. Beim Hinspiel hatten wir uns ein 28:28 erspielt und nach der Niederlage gegen den HSC, war unsere Stimmung nicht gerade auf dem höchsten Punkt.


Zumal wir einen dezimierten Rückraum hatten und nur eine Torfrau mitwirken konnte. Coach Ossi hatte sich noch die Hilfe von Marion M. aus der 2. Damen gesichert, nachdem Anja W. ihre Unterstützung kurzfristig, aus gesundheitlichen Gründen, absagen musste.
Noch vor Spielbeginn versuchte der Coach die Spannung abzubauen und erklärte, dass wir nichts zu verlieren hätten und dementsprechend locker aufspielen könnten.
Ob das der Grund war, dass dann die Gastgeber ruckzuck mit 3:0 führten, kann im nachhinein nicht geklärt werden. Jedenfalls wachten wir jetzt auf und legten ebenfalls drei Tore in Folge hin (3:3).
Die Germanen ließen sich dadurch nicht schocken und legten ihrerseits nach, über 4:3, 5:5, 6:6 konnten wir auf 6:9 wegziehen. Leider fehlte unsd in dieser Phase der sogenannte Killerinstinkt, um den Sack vorzeitig zu schließen. Immer wieder vergaben wir recht gute Chancen ob es 7m waren oder Torwürfe, die den gegnerischen Torwart nicht wirklich forderten. So kamen die Gegner immer wieder ran, glücklicherweise konnten wir bis zur Halbzeitpause einen 3 Tore Vorsprung halten (10:13).

In der Halbzeitpause wurde nicht viel gesprochen, da unsere Abwehr mittlerweile sich gut auf die Gegner eingestellt hatte, bis auf die halblinks agierende Rückraumspielerin die zeitweilig auch am Kreis aktiv war. Ihr erlaubten wir zu viele Freiheiten und in der Folge zu leichte Tore.

Die zweite Spielhälfte begann und wir konnten gleich an die erste Hälfte anschließen und dann stand es 12:16.
Jetzt hatten wir die zweite Möglichkeit in diesem Spiel, die Partie für uns zu entscheiden. Doch es war eher die Zeit für unsere Gegner über 13:16 ging es zum 16:17 jetzt waren wir doch etwas angespannt.
Ronja hatte die meiste Zeit im Rückraum gespielt und schon schöne Tore erzielt, jetzt wo es knapp wurde übernahm sie wieder Verantwortung und trieb ihre Mitspielerin an. Auch von der Bank wurden die Anfeuerungsrufe lauter. Beim 17:19 war noch reichlich zu spielen und das nutzten die Gastgeber zum 19:19. Doch wir hatten nicht so stark gekämpft um dieses Spiel aus der Hand zu geben.
In der 56 Spielminute nahm der Coach das Team-time-out und brachte noch einmal Ruhe ins Spiel. Dann ging es weiter, 19:20, 20:20, 20:21 und dann das erlösende 20:22.
Doch weit gefehlt, die Gastgeber steckten nicht auf und schafften noch den Anschlusstreffer zum 21:22, seit der 58. Minute waren wir in Unterzahl, da Anne eine zwei Minuten Zeitstrafe kassiert hatte.  In Unterzahl lief unser letzter Angriff und die Germanen gingen in die offene Deckung über, um einen schnellen Ballgewinn zu erreichen und den Ausgleichtreffer zu setzen.
Diesmal war der Handballgott, sofern es ihn tatsächlich gibt, auf unserer Seite, wir beendet  das Spiel mit 21:22 und gewannen zwei wertvolle Punkte.

Alle haben super gekämpft, besonders unsere Torfrau Manuela W. hat mit vielen ihrer Aktionen sichere Tore der Gegner verhindert und damit den Grundstein für unseren Sieg gelegt. Auch Ronja R. wusste auf der ungewohnten Position - im Rückraum - zu gefallen und auch Marion M. die zuvor noch bei der 2. Damen gespielt hatte, konnte uns helfen und hat sogar ein Tor zu unserem Sieg beigesteuert (möglicherweise sogar das 20:21).

Es spielten ganz hervorragend:
Manuela W. (TW), Christiane W., Christel S. (2), Marion L., Janine T. (1), Anne K. (1), Kerstin D. (2), Ronja R. (10), Vanessa G. (1), Lena B. (4), Marion M. (1)

 

 

 

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