Eine geglückte Revanche

...konnte die 1. Damen bei ihrem Auswärtsspiel am Sonntag (14.10) gegen den TVE Sehnde erspielen.

In der vergangenen Saison hatten wir erstmalig gegen die Sehnderinnen verloren (25:22). Diese Niederlage haben wir nicht wirklich verdaut bzw. vergessen. Wir sind schon mit dem festen Willen losgefahren, diese Schmach wettzumachen und obwohl wir neben Anja Wandel auch auf Anne Knaus, Vanessa Gieseler, Miriam Fieker, Janine Truffel und Manuela Wiegand verzichten mussten, waren wir guten Mutes.
In der Halle wurden wir dann auch recht eisig begrüßt, dass lag weniger an den Gastgeberinnen als an der doch recht kühlen Hallentemperatur.
Dementsprechend wurde die Aufwärmphase recht intensiv genutzt.
Bevor es dann endlich losgehen konnte, wurden noch einige Anweisungen erteilt und im Motivationskreis ensprechend beschworen.
Es dauerte einige Angriffe ehe wir das erste Tor erzielten, doch dann ging es stetig voran. Es stand schnell 0:5 ehe den Sehnderinnen der erste Anschlußtreffer gelang.
Es ging munter weiter und über 2:6, 3:8, 4:9 zeigten wir sehr deutlich, dass wir nicht im Ansatz gewillt waren, dieses Spiel und die Punkte den Gastgeberinnen zu überlassen.
Beim 5:10 legten wir einen kurzen Zwischenspurt ein um dann beim 5:14 wieder etwas ruhiger zu spielen. Mittlerweile hatte der gegnerische Coach eine Team-time-out genommen, was wir nutzten um einige Spielerinnen auszuwechseln.
Diese fügten sich nahtlos ein und so ist es nicht verwunderlich, dass wir zum Halbzeitpfiff mit 8:17 in Führung lagen.
Besonders die Abwehr war diesmal unser Prunkstück, immer wieder konnten wir die Angriffe der Gegnerinnen abwehren und vereitelten manchen Spielablauf.

In der Pause gab es nichts zu meckern, trotzdem ermahnte Coach Ossi die Spielerinnen darauf zu achten, dass sie weiterhin mit Druck spielen sollten und sich nicht auf den erspielten Vorsprung ausruhen dürfen. Es war davon auszugehen, dass die Sehnderinnen alles versuchen würden, die drohende Niederlage abzuwenden.

Sie begannen die zweite Spielhälfte recht druckvoll und erzielten auch den Anschlußtreffer zum 9:17. Zusätzlich bedachten sie unsere Kerstin Döpke mit einer Manndeckung und konnten uns damit kurzfristig aus dem Spielrhythmus bringen aber uns nicht den Siegeswillen nehmen.
Beim 10:18 gab es wieder einen kurzen Spurt zum 10:21, dann noch einmal beim 13:23 auf 13:27 und vom 15:27 auf 15:31 und letztlich vom 16:31 auf 16:34.
Es waren diese schnellen Tore in Folge, die es uns ermöglichten den Gegner in Schach zu halten. Leider litt unter diesem Vorsprung auch unsere Konzentration und Coach Ossi war schon einige Male etwas lauter, als der Schlendrian bei uns einkehren wollte. Wir hatten uns aber gut im Griff und konnten unsere Angriffe sicher abschließen und standen fast mustergültig in der Abwehr.
Beim Schlußpfiff stand es 17:35 und es machte sich neben der Erleichterung auch eine große Portion Freude breit. Nicht nur,  weil uns die Revanche geglückt ist, sondern weil wir gerade unter diesen Voraussetzungen als Mannschaft aufgetreten sind und als solche auch gewonnen haben.
Es wäre jetzt falsch anzunehmen, dass alles super ist und wir jedes weitere Spiel gewinnen werden, es ist eher so, dass wir jetzt noch härter arbeiten müssen, damit dieser Erfolg auch weitere Früchte tragen kann.

Es spielten fast perfekt:

Stephanie Fessner (TW), Christiane Wolff, Kerstin Döpke (8), Lena Bein (12), Yvonne Bielfeld (3), Angela Kummer (3), Stefanie Riemer (1), Vera Schäffer (3), Ronja Ridder (4)
Mareike Loges (1)

 

Kommentar schreiben