Auf den Boden der Tatsachen

...landete die 1. Damen nach dem Spiel gegen den Hannoverschen SC 2 am Sonntag (11.11.12)  in eigener Halle.

Seit dem letzten Spiel waren schon einige Wochenenden (Herbstferien) vergangen und einige Damen konnten auch nicht regelmäßig am Training teilnehmen, trotzdem hatten wir eine volle Bank und Coach Ossi konnte eigentlich aus dem Vollen schöpfen.
Der HSC hat mit seinem Coach Viola Nägwisch eine "alte Bekannte" auf der Bank sitzen, viele Mellendorfer Spielerinnen hatten schon unter Ihrer Leitung trainiert.
Möglicherweise hat dieses Wissen dazu geführt, das die gegenerische Torfrau immer an der richtigen Stelle stand, wenn von uns mal Würfe auf ihren Kasten kamen.
Realistisch gesehen, war es am Ende unser eigenes Unvermögen, den Ball im gegenerischen Tor zu versenken.

Wir begannen recht verheißungsvoll und markierten den ersten Treffer, doch die Gegenerinnen ließen sich nicht ins Bockshorn jagen und glichen recht flott aus.
So ging es munter hin und her und in dieser Phase zeichnete sich ab, dass wir in der Abwehr mehr Probleme bekommen würden als uns lieb sein sollte.
Beim 5:5 waren es die HSCer die dann die Führung übernahmen und bis zum Halbzeitpfiff auf 7:10 ausbauten.

Die Pausenansage war recht sachlich und uns war durchaus bewußt, dass wir einen Zacken zulegen mussten, wenn wir die Punkte sichern wollten.
Wir nahmen uns vor, im Angriff druckvoller zu spielen und einige Spielabläufe einzubauen, die uns möglichst einfache Tore sichern sollten. Zusätzlich sollte die Abwehr noch kompakter stehen und den Wirkungskreis der gegnerischen Mittelspielerin einschränken.

Doch grau ist alle Theorie, es kam ganz anders, die Gäste zogen das Tempo an und wir konnten nur reagieren statt das Zepter in die Hand zu nehmen und unser Spiel aufzuziehen.
Die Partie kippte beim Stand von 10:15, die Gäste merkten, dass sie uns am Wickel hatten, wir brachten keinen 7m unter, Würfe frei vorm Tor fanden nicht ihr Ziel oder wurden von der Torfrau gehalten, schätzungsweise haben wir gut und gern 10 Fehlwürfe zu verzeichnen gehabt und im gegenzug kassierten wir völlig einfache Tore.
In unserer Abwehr fehlte die Abstimmung und Zuordnung, dies wurde dann von den Gegnerinnen knallhart ausgenutzt und wir standen häufig verdattert daneben.
Beim 16:19 keimte bei uns etwas Hoffnung auf, die HSCer wirkten schon etwas erschöpft und daraus wollten wir unseren Vorteil ziehen.
Doch wie so häufig im Spiel, scheiterten wir an unserer Torausbeute und ermöglichten einfache Gegentore.
Letztlich endete das Spiel 18:23 und uns war vollkommen klar, dass haben wir selber verbockt. Jetzt hilft auch kein jammern, wir müssen uns auf das nächste Spiel konzentrieren, dass wird schon schwer genug.
Am kommenden Mittwoch (14.11) müssen wir das Nachholspiel gegen Langenhagen bestreiten und das wird schon ein ganz schöner Brocken.
In der nächsten Trainingseinheit können wir noch ein wenig an der Feinabstimmung arbeiten, der Rest muss einfach so kommen.

Es spielten:

Stephanie Fessner (TW), Manuela Wiegand (TW), Christiane Wolff (2), Kerstin Döpke (5), Yvonne Bielfeld (2), Anja Wandel (2), Angela Kummer, Vanessa Gieseler,
Stefanie Riemer (1), Vera Schäffer (2), Anne Knaus (1), Mareike Loges, Ronja Ridder (3), Janine Truffel

 

 

 

 

 

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