Ein kleines Leuchten am Ende des Tunnels

...scheint sich für die 1. Damen abzuzeichnen.

 

Nach den letzten "verkorksten" Spielen hatten wir mit TSV Neustadt 1 eine ausgesprochen junge Truppe zu Gast. Zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, dass die Neustädter mit nur einer Auswechselspielerin agieren konnten und wir hatten die Spiele aus der vergangenen Saison noch deutlich im Kopf. Wir hatten uns damals auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Das Spiel begann recht verhalten und die Gäste konnten schnell das 0:1 markieren, wir glichen glücklicherweise im Gegenzug aus und dann spielten wir so richtig auf.
Dank einer guten Abwehr konnten wir auf sage und schreibe 11:1 davon ziehen und haben dabei noch mindestens 4 gute Torchancen nicht verwertet.
Trotz dieses Vorsprungs, forderte Coach Ossi immer wieder eine sicher agierende Abwehr sowie eine schnelle "zweite Welle" . Dies wurde zum größten Teil auch gut von der Mannschaft umgesetzt und so ist es nicht verwunderlich, dass wir zum Halbzeitpfiff mit 16:5 führten.

Ein für uns bis dahin unbekanntes Gefühl, in den meisten Spielen waren es nur 2 oder 4 Tore  Vorsprung, die wir manchmal fahrlässig in der zweiten Spielhälfte verdattelten.

Die Halbzeitansprache war recht kurz, es gab kaum etwas zu bemängeln, es galt die Motivation hochzuhalten, damit wir nicht vom Gegner überrascht wurden und möglicherweise den guten Vorsprung verschenken würden.

Es ist wirklich nicht leicht, mit voller Konzentration in der Abwehr zu stehen, wohlwissend, dass der Gegner nichts gebacken kriegt. Nur so ist es zu erklären, dass die Neustädter immer wieder leichte Tore erzielen konnten. Sie kamen zwar nie gefährlich an uns heran, doch es wäre schon schöner gewesen, wenn wir weniger Tore kassiert hätten.
Immerhin gelang den Gästen in der zweiten Spielhälfte 11 Tore und wir konnten noch ganze 19 Tore erzielen.

Somit endete das Spiel 35:16 für uns und dieser Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir dürfen nur eins nicht vergessen, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, wir haben einen kleinen Schritt in die richtige Richtung getan.
Jetzt müssen wir unserer gute Leistung auch in einem Spiel gegen stärkere Gegener abrufen und vor allem bringen, sonst war dieses Spiel nur Makulatur.

Es spielten mannschaftlich sehr geschlossen und erfolgreich:

Stephanie Fessner (TW), Christiane Wolff (1), Kerstin Döpke (8), Lena Bein (9), Yvonne Bielfeld (3), Anja Wandel (1), Vanessa Gieseler (5), Stefanie Riemer (2),
Anne Knaus (2), Ronja Ridder (4)

 

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