Bloß nicht gewinnen

...so oder ähnlich lautet leider das Fazit nach dem Auswärtsspiel, am 20.01.2013 um 15:00 Uhr gegen den MTV Immensen. Um es gleicxh vorweg zu nehmen, es lag nicht an der Halle oder an den Schiedsrichtern, dass dieses Spiel uns noch lange im Gedächnis bleiben wird.
Beide Mannschaften begannen sehr verhalten und es war den Gastgebern vergönnt, den Führungstreffer zu markieren.  Bis zum 4:4 war alles noch im grünen Bereich und dann passierte estwas, womit die Gegnerinnen und Coach Ossi nicht wirklivch gerechnet hatten. Wir drehten auf und erhöhten das Tempo, der Ball wurde druckvoll nach vorne gespielt und die Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen. Unsere Torfrau Steffi Fessner war wie eine Wand und hielt die Bälle wo es nur ging.
Dieser Spielweise hatten wir es zu verdanken, dass wir sieben Tore in Folge warfen und nur ein noch ein Gegentor zuließen.
Mit dem Halbzeitpfiff stand es 5:14 und dieser Vorsprung war mehr, als nur ausreichend.

Trotzdem warnte der Coach im Pausentee vor den Gegnerinnen, er verlangte eine konzentrierte Mannschaftsleistung und wollte nicht, dass wir die Zügel schleifen lassen.

Die zweite Spielhälfte begann wenig verheißungsvoll, wir kamen nicht ansatzweise in Schwung und mussten plötzlich leichte Gegentore hinnehmen. Die Abwehr bröckelte und im Angriff wurde der Ball leichtfertig durch Fehlpässe oder Ballverluste verloren und im Gegenzug kassierten wir dafür jedesmal ein Tor.

Unser Vorsprung schmolz langsam aber sicher dahin.

Beim 12:18 war aber kein Grund zur Sorge, zumal wir noch eine  Restspielzeit von ca. 16 Minuten vor uns hatten.
Jetzt kam die große Zeit der Gastgeberinnen, sie erzielten sage und schreibe sieben Tor in Folge und führten 19:18 und wir waren völlig von der Rolle. Schon unsere Körpersprache bestätigte, dass wir uns nicht mehr wehren würden. Selbst beim 22:22 hatte man nicht den Eindruck, dass wir mit allen Mitteln gewinnen wollten.
Es waren noch gute 30 Sekunden zu spielen und wir waren im Balbesitz, Coach Ossi verlangte, schnell nach vorne zu spielen und mit Druck auf die Abwehr zu gehen.
Noch zwanzig Sekunden, wir hatten die Chance zum Torwurf, doch der Ball wurde schlecht weitergespielt und gelangte in die Hände der Gegnerinnen. Schneller Tempogegenstoß, Tor, Schlußpfiff und mit 23:22 verloren.

Es ist an dieser Stelle völlig müssig, darüber zu diskutieren oder sich Vorwürfe zu machen, warum wir einen neun Tore Vorsprung so leichtfertig vergeben, es passiert halt.
Coach Ossi kann sich allerdings nicht daran erinnern, wann es ihm bzw. seinen Mannschaften, die er trainierte, so ergangen ist.

es spielten:

Stephanie Fessner (TW), Manuela Wiegand (TW), Christiane Wolff, Kerstin Döpke (6), Lena Bein (6), Yvonne Bielfeld (1), Anja Wandel, Vanessa Gieseler (1), Janine Truffel,
Vera Schäffer (1), Anne Knaus (1), Ronja Ridder (3), Dunja Lüke (3)

 

 

 

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