Eine nicht ganz unerwartete Niederlage

...war das Ergebnis des Auswärtsspiel der 1.  Damen gegen den Ligaprimus HSG Laatzen-Rethen, am 07.04.2013. Bei schönstem Frühlingswetter ging es nach Laatzen, wir hatten einige Absagen an Bord und Ronja Ridder laboriert immer noch an ihrer Verletzung am Handgelenk ihres Wurfarmes. Netterweise hatten wir mit Marion Müsch und Inke Lass, aus der 2. Damen, zwei Spielerinnen dabei, die uns ein wenig entlasten sollten. Das hat super geklappt und dafür möchte sich das Team und der Coach an dieser Stelle herzlichst bedanken.
Die Partie begann rechts flott und die Gastgeberinnen drückten mächtig aufs Tempo. Schnell führten sie 3:0 ehe wir den ersten Anschlusstreffer erzielten. Noch war das kein Grund Panik zu schieben, doch es zeigte uns sehr deutlich, dass wir einen ganz schweren Stand haben würden und wir über uns herauswachsen mussten, wenn wir auch nur einen Punkt mitnehmen wollten. 
Langsam kamen wir immer besser ins Spiel und mit dem Halbzeitpfiff stand es 13:11.
Wir waren eigentlich in der besseren Position, wir mussten nicht unbedingt gewinnen und konnten dementsprechend befreiter aufspielen, leider gelang uns das nicht immer und diese Punkte wurden während der Pause eingehend besprochen.
Mit neuem Mut ging es in die zweite Spielhälfte.
Nur Mut allein reicht manchmal nicht aus, wir gerieten schnell wieder in einen 3 Tore Rückstand und plötzlich stand es 22:14.
Maßgeblichen Anteil an diesem Torestand hatte die gegnerische Kreisläuferin. Ein ums andere mal wurde sie Dreh- und Angelpunkt des Laatzeners Angriff und versenkte die Bälle nach belieben.
In dieser Phase waren wir kurz davor, die Partie zu schenken, zumindest war die Entäuschung in den Gesichtern der Mellendorfer Spielerinnen deutlich zu sehen. Wir hatten auch unsere Chancen, konnten diese aber nicht immer in Tore ummünzen. Dann agierte unsere Abwehr etwas härter, wir kassierten Zeitstrafen und kamen plötzlich wieder ins Spiel. Wir konnten schöne Tore erzielen und kämpften uns immer näher ran.
Mit dem Schlusspfiff stand es dann 26:23 und mit diesem Ergebnis konnten wir durchaus zufrieden sein. Natürlich müssen wir die letzten beiden Saisonspiele für uns entscheiden, wenn wir nicht noch in den Abstiegsstrudel geraten wollen. Sollte es uns gelingen, dass wir das Spielniveau und den Kampfgeist mit in diese Begegnungen nehmen ist alles möglich. besonders gegen Wacker Osterwald  haben wir eine Scharte auszuwetzen. Wir haben das Hinspiel recht eindeutig verloren und haben da noch etwas gut zu machen.
Es spielten:

Stephanie Fessner (TW), Kerstin Döpke (1), Lena Bein (6), Yvonne Bielfeld (5), Anja Wandel , Ronja Ridder (3), Vanessa Gieseler (2), Stefanie Riemer (3), Anne Knaus (2),
Marion Müsch, Inka Lass, Janine Trüffel

 

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