Hat die 1. Damen das THW-Kiel-Gen?

Am 21.09. war für die 1. Damen ein Reisetag angesagt, wir mussten beim MTV Immensen antreten. Von der letzten Saison wussten wir, dass diese Mannschaft recht unbequem sein kann und der Hallenboden sein übriges dazu beitragen könnte. Schon vor dem Spielbeginn wurden Maßnahmen ergriffen, damit die Schuhsohlen den richtigen Grip hatten. Dafür wurden Handtücher angefeuchtet, um die Sohlen so zu präparieren, damit man keine unnötigen Schlitterpartien hinlegte.
Dann ging es los, wir konnten gleich den ersten Treffer markieren, doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht schocken und legten fleißig nach. es war ihnen in keinster Weise anzumerken, dass Sie das letzte Spiel mit 25:50 verloren haben. Bis zum 5:5 sah es für uns nicht ganz so schlecht aus, dann lief es auf einmal nicht mehr rund bei uns und die Immenser zogen locker an. Sie führten mindesten immer mit 3 Toren und es wurde ein munteres Scheibenschießen. In dieser Phase konnten wir einfach nicht das Ruder in die Hand nehmen und liefen immer dem Torevorsprung hinterher.
Mit dem Halbzeitpfiff stand es 18:16 und dieses Ergebnis zeigt schon, dass beide Mannschaften in der Abwehr einige Defizite hatten aber im Angriff erfolgreich abschlossen.

Die Pausenansprache von Coach Ossi fiel dann doch etwas moderater aus, als es zu vermuten war, vermutlich hatte er sich schon während des Spiels ausreichend ausgelassen über die sich häufenden Abstimmungsfehler der Abwehr und die mangelnde Torausbeute des Angriffs.

Hoch motiviert gingen wir in den zweiten Spielabschnitt, doch es waren wieder die Gastgeberinnen, die den Ton angaben. Sie zogen auf  20:17 weg und dann ging es mit 23:20, 24:23, 27:27. 30:28, 32:30 zum 33:32. Jetzt war deutlich zu merken, dass unser stetiger Aufholkampf an unsere Kräfte ging und wir wollten alles dransetzen um wenigsten ein Remis zu erkämpfen. Durch einen vollen Körpereinsatz, gelang Petra Tiroke der ersehnte Treffer zum 33:33 .
Jetzt wurden die Immenser nervös und es waren nur noch zwei Minuten Restspielzeit, als wir einen Angriff abwehren konnten und im Gegenzug das 33:34 erzielten. Jetzt stand unsere Abwehr richtig griffig und keiner wollte ein Gegentor zulassen. Durch einen überhasteten Angriff der Gastgeberinnen gelangten wir in Ballbesitz und trotz offensiver Abwehr der Immenser schafften wir kurz vor dem Schlusspfiff das erlösende 33:35 und hatten somit wieder zwei Punkte für den Klassenerhalt.
Natürlich hatten wir eine große Portion Glück oder das THW-Kiel-Gen, im richtigen Moment die entscheidenden Tore zu erzielen.
Dies ist besonders bemerkenswert, da wir die überwiegende Spielzeit im Rückstand waren und uns immer wieder herankämpfen mussten.

Eins hat sich schon in den ersten Spielen herausgestellt, im Gegensatz zu letzten Saison, stecken wir nicht den Kopf in den Sand, wenn es mal nicht so läuft und die Abwehrleistung wird von Spiel zu Spiel sicherer.

Vielen Dank für dieses - wieder einmal - spannende Spiel.

Jetzt haben wir erst einmal eine Paus (Herbstferien) aber trotzdem Training und da gibt es einiges zu vertiefen und aufzuarbeiten, versprochen.

Es spielten mit vollem Einsatz:
Stephanie Fessner (TW), Christiane Wolff, Ronja  "Ron" Löw (8), Lena Bein (3), Christel Schuchardt (2), Ronja Ridder (6), Vanessa Gieseler (5), Stefanie Riemer (4),
Janine Truffel (2), Vera Schäffer (1), Anne Knaus (1), Petra Tiroke (1), Kerstin Döpke (2) und Anja Wandel

 

 

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