Punkt gewonnen, Punkt verloren...

Mit gemischten Gefühlen bleibt die 2.Damen in der Erfolgsspur: durch ein 26:26 im Heimspiel gegen den VfL Uetze blieb man zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Dabei bot sich dem Publikum ein abwechslungsreiches Spiel.

 

Mit 14 Spielerinnen - darunter drei Torühüter - war der Spielberichtsbogen bis auf die letzte Zeile ausgefüllt. Mit den zwei Siegen aus den voran gegangenen Partien im Rücken ging man die Aufgabe gegen die tabellarisch besser postierten Uetzer Damen optimistisch an.

So konnte das Spiel auch im Verlauf des ersten Durchganges extrem ausgegleichen gestaltet werden, erst kurz vor dem Pausenpfiff konnte der MTV einen kleinen Vorsprung von zwei Treffern erarbeiten. Mit 11:9 fiel der Zwischenstand auch angemessen aus, lediglich die Wurfausbeute im Angriff hätte mehr Zählbares ergeben müssen.

Unser Offensivspiel hielt uns lange gut im Rennen, so dass wir über eine 19:15 Führung Mitte des zweiten Durchgangs uns schon auf der Siegerstraße wähnten. Weitere Gelegenheiten zum Ausbau des Vorsprungs blieben leider ungenutzt.

Mitte des zweiten Spielabschnitt drehten die Uetzer noch einmal auf, allerdings auch mit Hilfe unserer nachlassenden Konzentration. Die Mellendorfer Abwehr, eigentlich Garant für die Erfolge der letzten Wochen, öffnete ihre Schleusen und ließ zahlreiche einfache Gegentreffer zu. Die meisten davon per Strafwurf, weil sowohl Zuordnung der Gegenspielerinnen wie auch das individuelle Abwehrverhalten nachgelassen hatten.

Strafzeiten auf MTV-Seite sowie schlecht genutztes Überzahlspiel brachten die Gäste plötzlich nicht nur heran, sondern kurz vor dem Ende sogar mit 25:26 erstmalig in Führung. Diese konnten mit Willenskraft und Kampfgeist noch ausgeglichen werden, zum durchaus möglichen Siegtreffer reichte es jedoch nicht mehr.

Unter dem Strich ist die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis für ein engagiertes Spiel von beiden Seiten. Wichtig die Erkenntnis, dass das Team in der Regionsklasse 1 gut mitspielen kann. Bleibt die Erkenntnis, dass an der Chancenverwertung und im Abwehrverhalten in den kommenden Trainingseinheiten die Schwerpunkte gesetzt werden müssen.

Auf MTV-Seite konnten neben allen drei eingesetzten Torlhüterinnen Ronja Ridder und Marion Münch überzeugen, die viel einstecken mussten, dabei aber bis zum Ende in Abwehr und Angriff Verantwortung übernahmen.

Es freuten sich über einen Punkt:

Kirsten Höhne, Tatjana Höhne, Steffi Fessner (alle Tor), Katharina Apel, Dunja Lüke (3), Sonja Hellwig, Gudrun Bauer (1), Anja Wandel (2), Ronja Ridder (13), Domino Deuring (1), Carina Stark (1), Vanessa Koch, Christa Warnke (2), Marion Münch (3). 

 

 

 

 

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